Schweizerischer Fachverband für Hydrodynamik am Bau

Wasser ist nicht nur Grundstein des Lebens, sondern auch ein Phänomen der Extreme. Einerseits kann es uns sanft die Haut reinigen und auf der anderen Seite mühelos tonnenschwere Granitbrocken sprengen. Der Schweizerische Fachverband für Hydrodynamik am Bau – kurz SFHB – konzentriert sich auf die zerstörerische Seite des Wassers, um Sie kontrolliert in das Positive zu verkehren und so sinnvoll wie effizient einzusetzen. Das Ergebnis unserer Kernkompetenz: Wasser als Werkzeug.

Definition Höchstdruckwasserstrahlen gemäss "Wikipedia"

Bei Hochdruckwasserstrahlanlagen wird reines, klares Wasser bis zu 3'000 bar durch eine Düse auf das zu bearbeitende Werkstück gestrahlt. Dadurch ist es möglich, weichere Mateialien werkstückschonend zu entfernen. Für härtere Werkstoffe wie Stahl, (Panzer-)Glas oder Keramik wird dem Wasserstrahl ein Pulver aus hartem Material zugesetzt, beispielsweise Granatsand. Dieses Pulver wird als Abrasiv bezeichnet, da der Materialabtrag der Abrasion sehr ähnlich ist.

Das Strahlen mit Wasser hat folgende Vorteile:

  • keine Deformation, da kein "Peening Effekt" auftritt
  • sehr geringer Materialabtag am Grundwerkstoff, da kein Strahlmittel verwende wird (falls, ohne Abrasiv gearbeitet wird)
  • umweltfreundlich, dass Prozesswasser kann im geschlossenen Kreislauf verwendet werden
  • nachträgliches Reinigen der Werkstücke von Staub oder Strahlmittelresten, wie beim Sandstrahlen, entfällt
  • kein Verschleiss von Strahlmittel
  • Korrosionsschutzmittel kann zugemischt werden